Thursday, November 30, 2006
Neues Gesetz über Winterreifen
Ein neues altes Gesetz zur Winterreifenpflicht entfacht eine neue alte Diskussion über deren Nutzen mit alten Argumenten die aber für die meisten immer wieder neu zu sein scheinen.
Es geht um die Ergänzung des §2 der STVO. Bei der seit 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Novellierung des § 2 Abs. 3 a der Straßen-Verkehrsordnung handelt es sich um eine Verhaltensvorschrift mit folgendem Wortlaut:
"Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage."
Wie schon gesagt, es ist lediglich eine Ergänzung, also kein wirklich neues Thema.
Dennoch entfacht die Vorschrift neue Diskussionen, zu einem Jahrzehnte alten Problem.
Vornehmlich die Unvernünftigen suchen immer neue Ausreden warum man keine Winterreifen benötigt, und führen so sich selbst und gefährlicher Weise andere auf's Glatteis.
Die Gegenseite steht dem mit ihren falsche Behauptungen kaum nach, wenn auch mit weniger Risiko für die Allgemeinheit.
So gibt es die Mär der 7 Grad, nach der ein Sommerreifen bei dieser Temperatur die Bodenhaftung verlieren soll; praktisch mit einem Fingerschnipp. Dabei gibt es in Broschüren einzelner Hersteller den Vergleich zwischen Sommer- und Winterreifen, auf denen Sommerreifen bei trockener Straße und unter 0 Grad einen kürzeren Bremsweg haben als der Winterreifen.
Die andere nicht ausrottbare Unwahrheit besteht in der Aussage "Neue Sommerreifen sind so gut wie Winterreifen".
Wie kommt es zu diesen vorsätzlichen Unwahrheiten? Denn mittlerweile sind diese Aussagen nicht mehr einfach als Irrtum abzutun.
Nun da wäre wahrscheinlich hauptsächlich der Faktor Mensch zu betrachten, im Besonderen der Mann! Des Mannes liebstes Spielzeug ist nun mal sein Auto, und dabei insbesondere die Technik. Bedauerlicher Weise haben Männer aber gar nicht so viel Ahnung vom Auto und der Technik wie sie gemeinhin selber glauben und anderen Glauben machen wollen. Aber das würden sie natürlich niemals zugeben.
So wird jegliche Werbung nicht nur kritiklos angenommen sondern genauso hohl weitergegeben.
< --- Achtung Satire ---
Dass die Haftung bei genau 7,000 Grad, oder genauer bei ca. 6,999 Periode Grad plötzlich verlustreich ist, könnte Mann sicherlich noch erklären, obwohl es gerade genau jetzt zu weit führen würde.
Viel einfacher dagegen ist zu erklären das neue Sommerreifen genauso gut sind wie Winterreifen, denn einzig und alleine das Profil zählt im Schnee.
< ---Achtung Satire Ende ---
Da wird dann mal großzügig vernachlässigt, das neue Winterreifen ca. 3mm mehr Profil haben als neue Sommerreifen, oder das sie eben auch bei Frost und Glätte haften müssen. Auch wird vergessen, das das Profil der Sommerreifen lediglich zum Verdrängen von flüssigem Wasser dient, dass auch bei 7 Grad keine wesentlich höhere Dichte aufweist als Schneematsch.
Aber seien wir ehrlich, wer will denn so was schon ernsthaft wissen. Höchstens ein Klugscheißer und der wird in der „coolen“ Autobranche eh nicht gerne gesehen. Das ist dann das gleiche wie die Frage nach dem Spritverbrauch im Zusammenhang mit der Umwelt.
Allerdings gibt es hier einen großen Unterschied: Der Spritverbrauch ist nicht Sicherheitsrelevant, die richtige Bereifung schon. Aber da stoßen unsere Technikfreaks nun mal an ihre Grenzen. Frei nach dem Motto "ich verstehe mich auf Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten", wird mit PS geprahlt, Alufelgen, und Superbrieten Reifen.
Es ist ja auch in der Tat nicht so einfach für einen Mann die richtigen Reifen auszusuchen. Denn er hat ein Grundsatzproblem. Er muss denken. Das einzige Denken des Mannes heißt "Gas". Wobei es sich hier weniger um denken als um Instinkt handelt. Das einzige Umfeld des Mannes heißt "Straße". Ob da eine Steigung oder Gefälle existiert, nimmt er nicht wahr. Langsam fahren, tun immer nur die anderen, und wer schon mal ein Auto hat das 200 km/h fährt, wird das natürlich uneingeschränkt auch im Winter tun.
Lassen wir nun mal unseren Mann vor sich hin grübeln und widmen uns den Tatsachen:
Der Winterreifen folgt der Funktion und das weitaus mehr als ein Sommerreifen. Demnach muss man sich im Vorfeld über das Einsatzgebiet klar sein.
Wer mit seinem PKW normalerweise 230km/h fahren kann und das auch meistens tut, weil er im Außendienst tätig ist, so macht es nicht sehr viel aus wenn er mit seinem Winterpneu nur 210km/h fahren kann. Für eher ländliche Gegenden würde auch 190km/h reichen. Die niedrigere Höchstgeschwindigkeit der Reifen hat nicht nur einen Kostenvorteil, sondern auch einen entsprechend geringeren Anteil am Positiv-Profil der Lauffläche. So gibt es im unteren Geschwindigkeitssegment teilweise eher gröberes Profil, was sich gut für Schnee macht aber eben nicht für die Laufkultur. Noch besser für Schnee sind schmale Reifen. So muss man zwar nicht von einem 205er Querschnitt runter auf 155 mm, aber 195 oder gar 185 mm Breite können sehr hilfreich sein. Zum einen spart man Geld, zum anderen ist der Druck pro Fläche größer was ein tieferes Einsinken ermöglicht. Geld spart man weil schmälere, langsamere Reifen i.A. günstiger sind. Ausnahmen bestätigen die Regel. So ist zum Beispiel ein Bridgestone mit 205mm und 210km/h einige 10€ billiger als sein Bruder für 190km/h.
Für Winterräder eignen sich auch Stahlfelgen. Es muss nicht das teurere Aluminium sein. Auf den Stahlfelgen kann man möglicherweise auch andere Reifentypen fahren als auf den Alufelgen. Abgesehen davon leiden Stahlfelgen nicht so sehr unter Salz wie Alu, und Macken auf der Radkappe beispielsweise durch Schneeketten treiben einem nicht sofort die Tränen in die Augen. Und der unfreiwillige Kontakt mit dem Bordstein schlägt sich dann im Wesentlichen in der neuerlichen Spureinstellung nieder und nicht zusätzlich in teuren Felgen.
Wenn wir uns nun halbwegs im Klaren darüber sind für welchen Bereich wir Winterreifen brauchen, ob eher schnelles, langes Autobahn fahren, oder ländliche Gegenden mit Steigungen, müssen wir darauf achten ob wir Front oder Heckantrieb haben.
Die Anforderungen bezüglich der Spurtreue sind bei Hecktrieblern ausgeprägter. Reifen die für Fronttriebler gut sind, müssen es daher nicht automatisch für Heckler sein. Test in den entsprechenden Zeitschriften, sollten auch auf die entsprechende Reifengröße hin geprüft werden. So ist ein 175mm breiter Reifen unter Umständen gut, der 195er versagt jedoch komplett.
Ein weiterer Aspekt für Winterreifen ist die so genannte Standzeit der Sommerreifen.
Eigentlich ist es natürlich die Fahrzeit. Eine einfache Rechnung: Werden im Jahr 15.000km mit den Sommerreifen gefahren, so verschleißen sie und müssten nach 2 Jahren erneuert werden. Wird aber die Hälfte davon mit Winterreifen gefahren, so halten die Sommerreifen 4 Jahre. Mehrkosten für Winterreifen gibt es also bis auf einen zweiten Satz Stahlfelgen nicht.
Da auf die Winterreifen weit mehr Pflichten zukommen, sollte man sie aber auch nicht allzu lange fahren. Zwei, höchsten drei Winter sind akzeptabel. Entweder ist das Profil in dieser Zeit abgefahren, oder die Weichmacher sind soweit raus, dass die Griffigkeit darunter leidet. Die Hersteller geben natürlich ein deutlich längeres Leben ihrer Produkte an, aber Lebensmittel könne ja auch vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sein. Der Reifen eines Auto ist nun mal eine Art „Lebensmittel“.
Für beide Reifenarten gilt bei Neuerwerb folgendes:
Keine übermäßige Beschleunigung für die ersten 100km, weil sich der Reifen auf der Felge drehen kann und ein erneutes Auswuchten notwendig werden könnte.
Für Winterreifen gilt zusätzlich dass man mit neuen Reifen nicht unmittelbar in den Schnee soll. Aufgrund der Fertigung bzw. Herstellung sind die Oberflächen des Reifens ziemlich glatt, und man dürfte hochgradig enttäuscht sein, wenn man vorher mit seinen Sommerreifen den Eindruck hatte das sie besser greifen. Dieser Eindruck ist nicht falsch. Nach spätestens 500km ist die Lauffläche erst eingefahren. Da das aber langsam passiert fehlt einem der direkte Vergleich.
Hier nochmal alles in Kurzform:
Pro Winterreifen:
1.Bessere Haftung auf Glätte wegen der so genannte Lamellen
2.Bessere Haftung auf Schnee wegen des gröberen Profil
3.Bessere Verdrängung von Schneematch oder der Salzlacke
4.Mittelbarer Verschleißschutz bzw. höhere Standzeit der Sommerreifen
5.Mittelbare Unterstützung nach Fahrfehler; Einem PKW Fahrer mit Winterreifen hilft man eher aus dem Graben als einem mit Sommerreifen.
Anti Wintereifen
1.Geringfügig höherer Spritverbrauch wegen höheren Abrollwiderstands
Auswahlkriterien:
1.Muss die Höchstgeschwindigkeit gefahren werden oder geht’s auch etwas langsamer?
2.Können schmälere Reifen verwenden werden, ohne die Fahrstabilität wesentlich zu beeinträchtigen?
3.Kann ein gröberes Profil verwendet werden?
4.Können Stahlfelgen benutzt werden, anstelle Aluminium?
Nachtrag für Allradfahrer:
Es ist in der Tat zutreffend, das Allrad-PKW oder auch die SUV's besser durch die Kurven fahren, als die Einachs getriebenen. Das ergibt sich aus der gleichmäßigen Kraftverteilung beider Achsen. Allerdings erhöhen die Komponenten des zusätzlichen Antriebsstranges das Gesamtgewicht. Die SUV's fahren auf besonders breiten Reifen. Und so sind hier – entgegen der allgemeinen Meinung – Winterreifen besonders notwendig.
Anbei noch ein Antidiskrimierungsabsatz.
Natürlich gibt es auch Frauen, also weibliche Verkehrsteilnehmer, die sich nicht genötigt sehen auf Winterreifen umzustellen. Allerdings führe ich das auf mangelndes technisches Verständnis zurück, weil Frauen für dieses Gebiet nun mal eher nicht empfänglich sind. Männer dagegen sind es und deren Handeln kann getrost als vorsätzlich gefährlich erachtet werden.
Es geht um die Ergänzung des §2 der STVO. Bei der seit 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Novellierung des § 2 Abs. 3 a der Straßen-Verkehrsordnung handelt es sich um eine Verhaltensvorschrift mit folgendem Wortlaut:
"Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage."
Wie schon gesagt, es ist lediglich eine Ergänzung, also kein wirklich neues Thema.
Dennoch entfacht die Vorschrift neue Diskussionen, zu einem Jahrzehnte alten Problem.
Vornehmlich die Unvernünftigen suchen immer neue Ausreden warum man keine Winterreifen benötigt, und führen so sich selbst und gefährlicher Weise andere auf's Glatteis.
Die Gegenseite steht dem mit ihren falsche Behauptungen kaum nach, wenn auch mit weniger Risiko für die Allgemeinheit.
So gibt es die Mär der 7 Grad, nach der ein Sommerreifen bei dieser Temperatur die Bodenhaftung verlieren soll; praktisch mit einem Fingerschnipp. Dabei gibt es in Broschüren einzelner Hersteller den Vergleich zwischen Sommer- und Winterreifen, auf denen Sommerreifen bei trockener Straße und unter 0 Grad einen kürzeren Bremsweg haben als der Winterreifen.
Die andere nicht ausrottbare Unwahrheit besteht in der Aussage "Neue Sommerreifen sind so gut wie Winterreifen".
Wie kommt es zu diesen vorsätzlichen Unwahrheiten? Denn mittlerweile sind diese Aussagen nicht mehr einfach als Irrtum abzutun.
Nun da wäre wahrscheinlich hauptsächlich der Faktor Mensch zu betrachten, im Besonderen der Mann! Des Mannes liebstes Spielzeug ist nun mal sein Auto, und dabei insbesondere die Technik. Bedauerlicher Weise haben Männer aber gar nicht so viel Ahnung vom Auto und der Technik wie sie gemeinhin selber glauben und anderen Glauben machen wollen. Aber das würden sie natürlich niemals zugeben.
So wird jegliche Werbung nicht nur kritiklos angenommen sondern genauso hohl weitergegeben.
< --- Achtung Satire ---
Dass die Haftung bei genau 7,000 Grad, oder genauer bei ca. 6,999 Periode Grad plötzlich verlustreich ist, könnte Mann sicherlich noch erklären, obwohl es gerade genau jetzt zu weit führen würde.
Viel einfacher dagegen ist zu erklären das neue Sommerreifen genauso gut sind wie Winterreifen, denn einzig und alleine das Profil zählt im Schnee.
< ---Achtung Satire Ende ---
Da wird dann mal großzügig vernachlässigt, das neue Winterreifen ca. 3mm mehr Profil haben als neue Sommerreifen, oder das sie eben auch bei Frost und Glätte haften müssen. Auch wird vergessen, das das Profil der Sommerreifen lediglich zum Verdrängen von flüssigem Wasser dient, dass auch bei 7 Grad keine wesentlich höhere Dichte aufweist als Schneematsch.
Aber seien wir ehrlich, wer will denn so was schon ernsthaft wissen. Höchstens ein Klugscheißer und der wird in der „coolen“ Autobranche eh nicht gerne gesehen. Das ist dann das gleiche wie die Frage nach dem Spritverbrauch im Zusammenhang mit der Umwelt.
Allerdings gibt es hier einen großen Unterschied: Der Spritverbrauch ist nicht Sicherheitsrelevant, die richtige Bereifung schon. Aber da stoßen unsere Technikfreaks nun mal an ihre Grenzen. Frei nach dem Motto "ich verstehe mich auf Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten", wird mit PS geprahlt, Alufelgen, und Superbrieten Reifen.
Es ist ja auch in der Tat nicht so einfach für einen Mann die richtigen Reifen auszusuchen. Denn er hat ein Grundsatzproblem. Er muss denken. Das einzige Denken des Mannes heißt "Gas". Wobei es sich hier weniger um denken als um Instinkt handelt. Das einzige Umfeld des Mannes heißt "Straße". Ob da eine Steigung oder Gefälle existiert, nimmt er nicht wahr. Langsam fahren, tun immer nur die anderen, und wer schon mal ein Auto hat das 200 km/h fährt, wird das natürlich uneingeschränkt auch im Winter tun.
Lassen wir nun mal unseren Mann vor sich hin grübeln und widmen uns den Tatsachen:
Der Winterreifen folgt der Funktion und das weitaus mehr als ein Sommerreifen. Demnach muss man sich im Vorfeld über das Einsatzgebiet klar sein.
Wer mit seinem PKW normalerweise 230km/h fahren kann und das auch meistens tut, weil er im Außendienst tätig ist, so macht es nicht sehr viel aus wenn er mit seinem Winterpneu nur 210km/h fahren kann. Für eher ländliche Gegenden würde auch 190km/h reichen. Die niedrigere Höchstgeschwindigkeit der Reifen hat nicht nur einen Kostenvorteil, sondern auch einen entsprechend geringeren Anteil am Positiv-Profil der Lauffläche. So gibt es im unteren Geschwindigkeitssegment teilweise eher gröberes Profil, was sich gut für Schnee macht aber eben nicht für die Laufkultur. Noch besser für Schnee sind schmale Reifen. So muss man zwar nicht von einem 205er Querschnitt runter auf 155 mm, aber 195 oder gar 185 mm Breite können sehr hilfreich sein. Zum einen spart man Geld, zum anderen ist der Druck pro Fläche größer was ein tieferes Einsinken ermöglicht. Geld spart man weil schmälere, langsamere Reifen i.A. günstiger sind. Ausnahmen bestätigen die Regel. So ist zum Beispiel ein Bridgestone mit 205mm und 210km/h einige 10€ billiger als sein Bruder für 190km/h.
Für Winterräder eignen sich auch Stahlfelgen. Es muss nicht das teurere Aluminium sein. Auf den Stahlfelgen kann man möglicherweise auch andere Reifentypen fahren als auf den Alufelgen. Abgesehen davon leiden Stahlfelgen nicht so sehr unter Salz wie Alu, und Macken auf der Radkappe beispielsweise durch Schneeketten treiben einem nicht sofort die Tränen in die Augen. Und der unfreiwillige Kontakt mit dem Bordstein schlägt sich dann im Wesentlichen in der neuerlichen Spureinstellung nieder und nicht zusätzlich in teuren Felgen.
Wenn wir uns nun halbwegs im Klaren darüber sind für welchen Bereich wir Winterreifen brauchen, ob eher schnelles, langes Autobahn fahren, oder ländliche Gegenden mit Steigungen, müssen wir darauf achten ob wir Front oder Heckantrieb haben.
Die Anforderungen bezüglich der Spurtreue sind bei Hecktrieblern ausgeprägter. Reifen die für Fronttriebler gut sind, müssen es daher nicht automatisch für Heckler sein. Test in den entsprechenden Zeitschriften, sollten auch auf die entsprechende Reifengröße hin geprüft werden. So ist ein 175mm breiter Reifen unter Umständen gut, der 195er versagt jedoch komplett.
Ein weiterer Aspekt für Winterreifen ist die so genannte Standzeit der Sommerreifen.
Eigentlich ist es natürlich die Fahrzeit. Eine einfache Rechnung: Werden im Jahr 15.000km mit den Sommerreifen gefahren, so verschleißen sie und müssten nach 2 Jahren erneuert werden. Wird aber die Hälfte davon mit Winterreifen gefahren, so halten die Sommerreifen 4 Jahre. Mehrkosten für Winterreifen gibt es also bis auf einen zweiten Satz Stahlfelgen nicht.
Da auf die Winterreifen weit mehr Pflichten zukommen, sollte man sie aber auch nicht allzu lange fahren. Zwei, höchsten drei Winter sind akzeptabel. Entweder ist das Profil in dieser Zeit abgefahren, oder die Weichmacher sind soweit raus, dass die Griffigkeit darunter leidet. Die Hersteller geben natürlich ein deutlich längeres Leben ihrer Produkte an, aber Lebensmittel könne ja auch vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sein. Der Reifen eines Auto ist nun mal eine Art „Lebensmittel“.
Für beide Reifenarten gilt bei Neuerwerb folgendes:
Keine übermäßige Beschleunigung für die ersten 100km, weil sich der Reifen auf der Felge drehen kann und ein erneutes Auswuchten notwendig werden könnte.
Für Winterreifen gilt zusätzlich dass man mit neuen Reifen nicht unmittelbar in den Schnee soll. Aufgrund der Fertigung bzw. Herstellung sind die Oberflächen des Reifens ziemlich glatt, und man dürfte hochgradig enttäuscht sein, wenn man vorher mit seinen Sommerreifen den Eindruck hatte das sie besser greifen. Dieser Eindruck ist nicht falsch. Nach spätestens 500km ist die Lauffläche erst eingefahren. Da das aber langsam passiert fehlt einem der direkte Vergleich.
Hier nochmal alles in Kurzform:
Pro Winterreifen:
1.Bessere Haftung auf Glätte wegen der so genannte Lamellen
2.Bessere Haftung auf Schnee wegen des gröberen Profil
3.Bessere Verdrängung von Schneematch oder der Salzlacke
4.Mittelbarer Verschleißschutz bzw. höhere Standzeit der Sommerreifen
5.Mittelbare Unterstützung nach Fahrfehler; Einem PKW Fahrer mit Winterreifen hilft man eher aus dem Graben als einem mit Sommerreifen.
Anti Wintereifen
1.Geringfügig höherer Spritverbrauch wegen höheren Abrollwiderstands
Auswahlkriterien:
1.Muss die Höchstgeschwindigkeit gefahren werden oder geht’s auch etwas langsamer?
2.Können schmälere Reifen verwenden werden, ohne die Fahrstabilität wesentlich zu beeinträchtigen?
3.Kann ein gröberes Profil verwendet werden?
4.Können Stahlfelgen benutzt werden, anstelle Aluminium?
Nachtrag für Allradfahrer:
Es ist in der Tat zutreffend, das Allrad-PKW oder auch die SUV's besser durch die Kurven fahren, als die Einachs getriebenen. Das ergibt sich aus der gleichmäßigen Kraftverteilung beider Achsen. Allerdings erhöhen die Komponenten des zusätzlichen Antriebsstranges das Gesamtgewicht. Die SUV's fahren auf besonders breiten Reifen. Und so sind hier – entgegen der allgemeinen Meinung – Winterreifen besonders notwendig.
Anbei noch ein Antidiskrimierungsabsatz.
Natürlich gibt es auch Frauen, also weibliche Verkehrsteilnehmer, die sich nicht genötigt sehen auf Winterreifen umzustellen. Allerdings führe ich das auf mangelndes technisches Verständnis zurück, weil Frauen für dieses Gebiet nun mal eher nicht empfänglich sind. Männer dagegen sind es und deren Handeln kann getrost als vorsätzlich gefährlich erachtet werden.
Tuesday, September 05, 2006
Fahrbericht Mini Cooper
Mein mittlerweile 4 Jahre junger BMW325ti compact Sondermodell, Sportfahrwerk (und halt solche notwendigen Sachen), hatte heute den Wunsch selbständig den Motor abzuschalten. Nachdem ich ihm das auch nach dem 5ten mal wiederstarten nicht ausreden konnte, schleppte ich mich die 700m zur Werkstatt meines Vertrauens. Dort bekam ich ein Leihfahrzeug. Mini Cabrio.
Das Fahrwerk des Mini Cooper kann man durchaus als erdverbunden bezeichnen. Das kenne ich von dem BMW und hab fast keine Probleme damit. Zarteren Personen jedoch sei ein Sitzkissen empfohlen. Platz dafür ist reichlich. Zwischen meinem Kopf, der sich standardmäßig in ca. 181cm befindet, und dem Stoffverdeck ist genügend Raum für eine Hochfrisur. Das Gaspedal liefert ein gutes Feedback und wirkt so weder hektisch noch träge. Vorsorglich sei hier erwähnt, das der Mini zwar 115 PS hat, die aber nach nur 7000km noch nicht so recht entwickelt sind. Der Tempomat integriert sich gut in das Multifunktionslenkrad und die Knöpfe fürs Radio sind auch für kleine Hände schnell zu erreichen. Apropos Radio; bei 160km/h kann man dem Moderator noch gut folgen, obwohl die Harman Kardon Lautsprecher in den Türen lieber einen Dialog mit sich selbst führen als den Fahrer zu berieseln. Aber Cabrio-typisch liegt es nun mal in der Natur der Sache, das kein Platz auf Ohrhöhe existiert.
Das Verlegen des Tachos von der Mittelkonsole in den Sichtbereich des Lenkrads macht den Blick gewohnter, und der steife Nacken dürfte sich dadurch deutlich reduzieren, denn man muss den Tacho fast ständig im Auge behalten um nicht von den netten Leuten in grün angesprochen zu werden. Das Linke der Doppelinstrumente zeigt die Drehzahl des Motors. In der Mittelkonsole sind praktischerweise die wichtigen Instrumente wie Öldruck-, Temperatur-... etc. untergebracht, also Sachen von denen man bis dahin nicht mal wusste dass sie überhaupt existieren. Die Elemente wie Fensterheber oder Klimaautomatik iegen zwar etwas tief sind aber leicht zu bedienen, insbesondere wegen der kleinen Stege zwischen den Schaltern. Das Verdeck wird am oberen Teil der Windschutzscheibe bedient. Die Scheibe steht übrigens recht steil, was das Einsteigen erleichtert und mir persönlich zusagt, weil ich mir bei flacheren Scheiben die Brust anstoße. Das Verdeck öffnet und schließt voll elektronisch ohne manuell notwendige Ver- oder Entriegelungsprozedur. Dabei werden dann auch die Fenster automatisch gesteuert.
Der Schaltknauf wird mit seine fast Billardkugelgröße zwar nicht den Handdesigner Preis gewinnen, aber er liegt schlupffrei in der Hand und schaltet das Getriebe ohne Fingerhakelei.
Naturgemäß liegen die Pedale dicht bei einander aber meine etwas überbreiten Schuhe, kommen sich nur mäßig ins Gehege.
Das Fahrwerk findet auch auf regennasser Straße seinen Weg ohne das DSC zu belasten, ein Vorteil von 115PS die nicht unmäßig an den Reifen zerren.
Der Blick zurück im Spiegel führt innen zwischen den beiden Überrollbügeln durch, was nicht wirklich hilfreich ist. Die Seitenspiegel sind üppig ausgelegt, müssen sie auch sein, denn die hinteren Holme, oder wie man die Verdeckhalter nennen will, sind sehr breit und verdecken leicht eine Hundertschaft PKW's.
Die Bremsen verzögern angenehm griffig. Aber wer bremst denn schon?
Nach dem einlegen einer CD mit Funky-House Sound, melden sich plötzlich auch die hinteren Lautsprecher zu Wort. Mit dem nun maßlos vorhandenen Quadrophenia-Klangerlebnis aus der die HK-Anlage, beschallt man nicht nur seine eigenen Ohren und Körper sondern auch noch die der Straße im Umkreis von ca. 500m.
Damit wird aus der fahrenden Badewanne, wie Neider sagen, eine rollende Disco.
Und jetzt, da man den Motor und die quietschenden Reifen nicht mehr hört, ist der Fahrspaß noch zwei mal mehr schön.
Die Technologie des Kochens, oder, wie machen wir heißes Futter?
Vor nur wenigen 1000 Jahren, die älteren mögen sich erinnern, hatten unsere Vorfahren fast alles was sie sich erträumten. Bis auf warme Speisen.
Glaubt man der Überlieferung, so erbarmten sich ein oder zwei Götter, und schenkten dem Menschen das Feuer. Damals noch ganz profan via Blitz aus heiterem Himmel. Heute trägt man so einen Blitz in der Hosentasche. Das heißt jetzt auch nicht mehr Blitz, sondern Piezo-Feuerzeug.
Damals waren die Menschen ganz angetan, von dem Feuer und hatten die umwerfende Idee, ihre Speisen da rein zu halten, und nannten es dann "kochen" oder "garen".
Das gefiel den Menschen so gut, das sie es für absolut unnötige hielten, für die nächsten 10.000 Jahre etwas daran zu ändern.
Dann kam Thomas Edisson, oder irgend ein anderer, dessen Name mir gerade nicht einfällt, und der erfand den elektrischen Strom. Seit dem Zeitpunkt war es auch Frauen erlaubt, warmes essen herunter zu schlingen.
Die Feuerstelle hatte sich nun zwar geändert, aber die Frauen haben das nicht so recht erkannt, denn sie hüpfen heute immer noch so herum wie vor 10.000 Jahren. Nur heute nennen sie es Herd, statt Feuerstelle.
So ein Herd ist praktisch. Man kann Töpfe und Pfannen darauf tun, die warm oder heiß werden, und man kann rohes Material in die Töpfe oder Pfannen tun, was dann auch warm oder heiß wird.
Allein; die Technik der Wärmeerzeugung hat sich geändert.
Gas:
Feuer hat immer etwas faszinierendes. Es ist heiß und man kann sich verbrennen, es ist aber auch beruhigendes und wärmendes, solange man sich in sicherer Entfernung aufhält.
Die ersten Herde oder Öfen wurden mit Holz befeuert. Später wurde Gas domestiziert, was sogar teilweise funktionierte.
Mit Gas kochen ist im Grunde einfach. Man macht die Flamme an, und dreht je nach Notwendigkeit mehr oder weniger auf. Die Flamme reagiert zügig, hat praktisch keine Remanenzwärme und ist klein genug, das auch kleine Töpfe auf der Feuerstelle genutzt werden können. Ein Gasherd hat i.A. 4 Feuerstellen. Um die Töpfe und Pfannen im Zaum zu halten, gibt es einen Rost. Darauf kann man nach Gutdünken alles hin und her schieben.
Der Nachteil an Gas ist die offene Feuerstelle, und man kann sich tierisch dran verbrennen. Der Gasherd wird wegen der positiven Eigenschaften gern in der Gastronomie gesehen, allerdings ist er sehr schlecht sauber zu machen, und das Essen kann beim überkochen anbacken. Besonders suizidgefährdet sind Kartoffeln, Reis, Nudeln, und Milchprodukte.
Elektro:
Mit Einzug der Elektrizität wurde auch der Herd in der Küche gesellschaftsfähig. Er liefert verschieden große Kochfelder für unterschiedliche Töpfe. Später wurden die einzelnen Kochfelder hinter Glas versteckt und man nannte es dann Ceranfeld. Das machte es wieder einfacher die Töpfe hin und her zu schieben, aber die nachteilige Remanenzwärme und somit "unpünkliches" kochen, wurden damit nicht wett gemacht. Das ist der Haupt-Nachteil gegenüber Gas. Die Reinigung des durchgehenden Ceranfeldes ist nicht wirklich einfacher als bei Gasherden. Zwar hat man nicht die zerklüfteten Gasfelder zu säubern, aber dafür verteilt sich das (Über)-Kochgut nun auch eher über das ganze Ceranfeld. Immerhin, die Rasierklinge bringt gute Erfolge, und bei echt harten Sachen kann man es mit Spinat versuchen.
Induktion:
Die neumodischste Sache ist Induktion. Bei Induktion wird nicht mehr das Kochfeld erwärmt, sondern der Topf oder die Pfanne. Das allerdings nur, wenn diese auch magnetisch sind.
Induktion erzeugt Wirbelströme im Topfboden, und damit Wärme. Der Vorteil dieser Technik ist die von Gas, jedoch ohne dessen Anbrenngarantie. Da die Wärme im Topfboden erzeugt wird, erwärmt sich das Kochfeld nur durch Strahlungswärme. Es brennt also praktisch nichts mehr an.
Die Induktionstechnik gibt es in Form von Herden mit mehreren unterschiedlich großen Kochstellen, oder auch nur als einzelne Kochplatte, die für den Hausgebrauch ab ca. 60€ zu haben ist. Da die Spule zur Erzeugung der Wirbelströme warm wird, haben die Kochfelder Lüfter eingebaut. Beim Hausgebrauch sollte das kein Problem darstellen, im Gastronomiegewerbe stellt der langjährige Gebrauch einen Nachteil dar, weil die Luft erfahrungsgemäß mit Fetten und ähnlichen Stoffen durchsetzt ist, die sich mit der Zeit in dem Luftstrom ablagern.
Zusammenfassung:
Gas: Vorteil, keine Remanenzwärme. Nachteil: offene Flamme, versehentliches verbrennen von Kunststoffteilen, oder ähnlichem, schlechtes Reinigen, anbrennen, Gas als Falsche oder als Leitung im Haus.
Elektro/Ceran: Vorteil: Keine offene Flamme, kein Gas, leichte bis schwere Reinigung. Nachteil: anbrennen, versehentliches verbrennen von Kunststoffteilen, oder ähnlichem , Remanenzwärme.
Induktion: Vorteil: Keine Remanenzwärme, Praktisch kein Reinigungsaufwand, keine Zerstörung von nicht metallischen Dingen. Nachteil: Nur Kochgeschirr mit magnetischem Boden. (Magnet muß haften)
© Volker Schuhmaier
p.s. Natürlich war es nicht Edisson der den Strom erfand. Wenn mir der Name wieder einfällt, korrigier ich das.
Monday, July 31, 2006
DVD und Filme Katalogisierer
Nachdem ich im Moment sehr viele DVD's leihe und langsam den Überblick verliere, dachte ich daran, das es bestimmt Leute gibt die ein ähnliches Problem haben, und machte mich auf die Suche nach DVD oder Film-Katalogisier-Programmen.
Suche:
Da ich selbst zwar Beschreibungen für technische Dinge erstelle, liegt es mir im Gegenzug fern, derartiges zu lesen.
Das grenzt die möglichen Katalog-Programme schon ein, denn sie sollen intuitiv bedienbar sein.
Im Zeitalter des Internet sollte auch mit nur einem Klick sämtliche Info's zur Verfügung stehen, die erstelle Datenbank sollte speicher- oder besser exportierbar sein.
OXD Movie Organizer
Als erstes fiel die Wahl auf "OXD Movie Organizer in der Version 2.7.0 beta" von „ www.movieorganizer.com“
Um es vorwegzunehmen, die Datenbankabfrage an IDMB funktioniert nicht, und erzeugt Fehler, was aber an dem geänderten Format von IDMB liegen soll.
IDMB ist nach eigener Meinung die weltgrößte File-Datenbank, die es zwar auch in deutsch gibt, aber das bezieht sisch nur auf die Werbung, nicht aber auf die Beschreibung der Filme.
Die Abfrage von OXD erfolgt bei MOOD, was aber nur unzureichend ist, denn es fehlt jegliche Filmbeschreibung und Cover, sowie weiter Kleinigkeiten. Diese kann man allerdings nachtragen, aber wer will das schon.
Die Programmsprache kann man auf englisch, schwedisch oder italienisch stellen. Nix deutsch.
Der Export der Datenbank erfolgt als CSV oder XML, allerdings kann man nur CMV importieren.
Warten wir besser auf die Alpha Version.
DVD-Manager 3.3
von Bitcafe (www.bitcafe.de)
Ein einfaches Programm das sich als wirklich sehr einfach entpuppt.
Die Auswahl neuer Filme erfolgt über "Neuen Film einfügen" oder "Internetdatenbank abfragen". Warum hier nicht die beiden Punkte verknüpft wurden ist unklar.
Die Datenbank von DVD-Palace.de wird abgefragt, allerdings nur mit Hilfe eines Suchbegriffes.
Wer den genauen Filmtitel nicht kennt, bekommt keinerlei Vorschlag, und selbst wenn der Film gefunden und in der Ergebnisliste angezeigt wird, ist keine weitergehende Information vorhanden.
Die Eingabe ist wenig intuitiv und den Unterschied zwischen "Allgemeiner-Darstellung" und "Detail-Darstellung" eröffnet sich mir nicht so recht. Zudem erscheinen in keiner der beiden Darstellungen alle relevanten Informationen. Welche Ansicht gerade gewählt ist, ist genauso schwer zu erkennen wie der Grund warum in der Dateiansicht nicht nur das Filmcover ausgeblendet wird.
Die Exportfunktionen sind, zumindest was die Auswahl betrifft üppig, HMTL,CSV, PDF, TXT ,XLS, allerdings habe ich es nicht ausprobiert, da mir das eintragen der Filme für den Test nicht wichtig genug erschien. Der Import erfolgt allerdings auch nur in der Vollversion.
Die Funktion des Minibrowser hat sich mir auch irgendwie verschlossen, so das ich einen Preis von 19,99€ für absolut überteuert halte.
DVD-Treasury
von Maxxisoftware (www.maxxisoftware.net) fragt wie DVD-Manager die DVD-Palace.de Datenbank ab.
Die Oberfläche ist spartanisch aber intuitiv und bereits nach drei Mausklicks hat man die erste Information über den Film. Allerdings ist die Filmtitel-Suche nicht so tolerant wie bei OXD, und so liefert "Startrek" keinen einzigen Treffer, "star trek" dagegen jede Menge.
Das speichern der Datenbank erfolgt im Windows eigenen JET-Format. Wenn die DAtenbank bereits gesichert wurde und man möchte sie mit gleichem Namen an gleiche Stelle sichern, erfolgt eine Fehlermeldung. Also vorher die alte Version löschen.
Wer schnell eine Beschreibung zum Film sucht, ist hier bestens bedient.
DVD Profiler
von intervocative (http://www.intervocative.com)
Nach der Installation des Programms will es erst mal eine Datenbank herunterladen, was man jetzt bereits erlauben sollte, denn ohne läuft es nicht.
Die Oberfläche gibt es in deutsch. Es erscheinen zwar noch ein paar Unterpunkte in englisch, aber das fällt kaum auf.
Das Programm beherrscht Kindersicherung, ist in geringem Maße mandantenfähig und teilt sich in die Kategorien; Besitz, Bestellt, Wunschliste.
Die Möglichkeiten zum einlesen der Filme sind üppig. So kann der EAN_Code eingegeben oder mit einem Scanner eingelesen werden, nach Titel eingefügt, oder einlesen übers Laufwerk.
Allerdings funktioniert es nicht so recht mit virtuellen Laufwerken.
Das Programm kann kostenlos registriert werden, das Sichern der Datenbank erfolgt bereits mit Vorgabe auf auswechselbaren Datenträger und der Export versteht XML und CSV.
Die Datenbank kann mit anderen Usern (nach der Registrierung) abgeglichen werden.
Mein Favorit. Hin
Und für den Fall das es mal keine deutsche Beschreibung gibt, gibt es ja noch DVD-Treasury
Suche:
Da ich selbst zwar Beschreibungen für technische Dinge erstelle, liegt es mir im Gegenzug fern, derartiges zu lesen.
Das grenzt die möglichen Katalog-Programme schon ein, denn sie sollen intuitiv bedienbar sein.
Im Zeitalter des Internet sollte auch mit nur einem Klick sämtliche Info's zur Verfügung stehen, die erstelle Datenbank sollte speicher- oder besser exportierbar sein.
OXD Movie Organizer
Als erstes fiel die Wahl auf "OXD Movie Organizer in der Version 2.7.0 beta" von „ www.movieorganizer.com“
Um es vorwegzunehmen, die Datenbankabfrage an IDMB funktioniert nicht, und erzeugt Fehler, was aber an dem geänderten Format von IDMB liegen soll.
IDMB ist nach eigener Meinung die weltgrößte File-Datenbank, die es zwar auch in deutsch gibt, aber das bezieht sisch nur auf die Werbung, nicht aber auf die Beschreibung der Filme.
Die Abfrage von OXD erfolgt bei MOOD, was aber nur unzureichend ist, denn es fehlt jegliche Filmbeschreibung und Cover, sowie weiter Kleinigkeiten. Diese kann man allerdings nachtragen, aber wer will das schon.
Die Programmsprache kann man auf englisch, schwedisch oder italienisch stellen. Nix deutsch.
Der Export der Datenbank erfolgt als CSV oder XML, allerdings kann man nur CMV importieren.
Warten wir besser auf die Alpha Version.
DVD-Manager 3.3
von Bitcafe (www.bitcafe.de)
Ein einfaches Programm das sich als wirklich sehr einfach entpuppt.
Die Auswahl neuer Filme erfolgt über "Neuen Film einfügen" oder "Internetdatenbank abfragen". Warum hier nicht die beiden Punkte verknüpft wurden ist unklar.
Die Datenbank von DVD-Palace.de wird abgefragt, allerdings nur mit Hilfe eines Suchbegriffes.
Wer den genauen Filmtitel nicht kennt, bekommt keinerlei Vorschlag, und selbst wenn der Film gefunden und in der Ergebnisliste angezeigt wird, ist keine weitergehende Information vorhanden.
Die Eingabe ist wenig intuitiv und den Unterschied zwischen "Allgemeiner-Darstellung" und "Detail-Darstellung" eröffnet sich mir nicht so recht. Zudem erscheinen in keiner der beiden Darstellungen alle relevanten Informationen. Welche Ansicht gerade gewählt ist, ist genauso schwer zu erkennen wie der Grund warum in der Dateiansicht nicht nur das Filmcover ausgeblendet wird.
Die Exportfunktionen sind, zumindest was die Auswahl betrifft üppig, HMTL,CSV, PDF, TXT ,XLS, allerdings habe ich es nicht ausprobiert, da mir das eintragen der Filme für den Test nicht wichtig genug erschien. Der Import erfolgt allerdings auch nur in der Vollversion.
Die Funktion des Minibrowser hat sich mir auch irgendwie verschlossen, so das ich einen Preis von 19,99€ für absolut überteuert halte.
DVD-Treasury
von Maxxisoftware (www.maxxisoftware.net) fragt wie DVD-Manager die DVD-Palace.de Datenbank ab.
Die Oberfläche ist spartanisch aber intuitiv und bereits nach drei Mausklicks hat man die erste Information über den Film. Allerdings ist die Filmtitel-Suche nicht so tolerant wie bei OXD, und so liefert "Startrek" keinen einzigen Treffer, "star trek" dagegen jede Menge.
Das speichern der Datenbank erfolgt im Windows eigenen JET-Format. Wenn die DAtenbank bereits gesichert wurde und man möchte sie mit gleichem Namen an gleiche Stelle sichern, erfolgt eine Fehlermeldung. Also vorher die alte Version löschen.
Wer schnell eine Beschreibung zum Film sucht, ist hier bestens bedient.
DVD Profiler
von intervocative (http://www.intervocative.com)
Nach der Installation des Programms will es erst mal eine Datenbank herunterladen, was man jetzt bereits erlauben sollte, denn ohne läuft es nicht.
Die Oberfläche gibt es in deutsch. Es erscheinen zwar noch ein paar Unterpunkte in englisch, aber das fällt kaum auf.
Das Programm beherrscht Kindersicherung, ist in geringem Maße mandantenfähig und teilt sich in die Kategorien; Besitz, Bestellt, Wunschliste.
Die Möglichkeiten zum einlesen der Filme sind üppig. So kann der EAN_Code eingegeben oder mit einem Scanner eingelesen werden, nach Titel eingefügt, oder einlesen übers Laufwerk.
Allerdings funktioniert es nicht so recht mit virtuellen Laufwerken.
Das Programm kann kostenlos registriert werden, das Sichern der Datenbank erfolgt bereits mit Vorgabe auf auswechselbaren Datenträger und der Export versteht XML und CSV.
Die Datenbank kann mit anderen Usern (nach der Registrierung) abgeglichen werden.
Mein Favorit. Hin
Und für den Fall das es mal keine deutsche Beschreibung gibt, gibt es ja noch DVD-Treasury